Erfahrungsbericht von Jordan neu Morris aus Ungarn
Publiziert: Dienstag, 12.01.2021
Unser kleiner Prinz macht uns täglich sehr, sehr glücklich! Es war von Anfang an problemlos mit ihm, Morris ist im Alltag und in unserer Wohnung sehr unkompliziert; insbesondere der tägliche „Betreuungswechsel“ zwischen meinen Eltern und uns ist für ihn überhaupt kein Problem. Im Gegenteil, ich glaube, er geniesst es richtig, dass bei meinen Eltern mit zwei anderen Hunden, Kindern, Pferden, einem grossen Garten etc. immer etwas läuft, bei uns hingegen ein etwas ruhigeres Leben stattfindet. Auf jeden Fall ist es einfach nur reizend, jeden Morgen so liebevoll von ihm geweckt zu werden. Im Umgang mit anderen Hunden ist er ein absoluter Musterhund!
Morris ist ein sehr eigenständiger Hund. Es kommt nun seit einigen Monaten jedoch häufiger vor, dass er sich zu uns aufs Sofa legt. Ansonsten ist er auch oft für sich in seinem Körbchen und braucht Streicheleinheiten nicht ganz so häufig, wie wir sie ihm gerne geben würden. ;-) Schöne Spaziergänge im Wald oder in den Bergen geniesst er insbesondere dann, wenn er dabei Neues zu entdecken hat. Interessanterweise muss er hierfür jedoch immer motiviert werden. Nur wenn mein Freund und ich unser Zuhause gemeinsam verlassen, kommt er gerne und freiwillig mit. Ansonsten legt er sich in der Wohnung auf den Boden und erweckt in uns den Anschein, dass er keine Lust hat, raus zu gehen. Motivierende Worte alleine genügen hierfür nicht, in der Regel muss Morris aus der Wohnung getragen werden und - wenn wir Glück haben - läuft er dann schön. Wenn er jedoch keine Lust hat bzw. Interesse an etwas anderem gefunden hat (sei dies ein anderer Mensch, ein anderer Hund, ein Geruch, ein Auto,…), wirft er sich auch draussen auf den Rücken und macht keinen weiteren Schritt. Dies hat zwischenzeitlich ein enormes Ausmass angenommen, es gab Spaziergänge, bei denen ich ihn mehrheitlich tragen musste, weil er - ausser mit Leckerlis - keine Motivation fand, weiterzugehen. Auch andere Hunde konnten ihn dabei nicht motivieren. Wir liessen ihn beim Tierarzt auf alles Mögliche untersuchen. Ausser massiv erhöhten Bauchspeicheldrüsewerten fand man nichts Negatives. Letztere haben sich in der Nachkontrolle glücklicherweise wieder normalisiert. Sein „Geh-Verhalten“ hat sich nun mit viel Geduld unsererseits verbessert. Er muss zwar nach wie vor motiviert werden, die Wohnung zu verlassen, draussen geht es mittlerweile jedoch meistens ganz gut. Wir wissen nun, worauf er reagiert und wie er zu handeln ist. Weil wir nun ein Auto haben, ist es sowieso einfacher geworden, weil wir so viel unkomplizierter an einen schönen und für ihn spannenden Ort fahren können. Er hat wohl einfach einen enorm ausgeprägten Dackel-Sturkopf, was ja auch gut so ist. ;-)
Vor zwei Wochen mussten wir jedoch wieder zum Tierarzt, weil er enorme Rückenschmerzen hatte. Entzündungshemmer haben glücklicherweise geholfen. Wir schonen seinen ohnehin für Schmerzen prädestinierten Dackelrücken nun so gut es geht und hoffen, dass diese Beschwerden nicht wieder vorkommen.
Auf jeden Fall würden wir jederzeit wieder einen Hund von animal-happyend nehmen. Ein Leben ohne Hund können wir uns ohnehin nicht vorstellen und das Wissen, einem Hund dabei ein „zweites“ Leben schenken zu können, erfüllt uns sehr. Auch an unseren ersten Hund von animal-happyend, Oskar, denken wir immer gerne zurück.
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