Erfahrungsbericht von Mayla-2 aus Ungarn

.01.2023

Seit einem halben Jahr wohne ich nun in der Schweiz. Ich lebe in einem Haus mit Garten bei Lydia und Hanspeter. Anfangs gefiel es mir draussen im Garten besser als im Haus. Meine Menschen dachten, das sei vielleicht so, weil ich mich nicht gewohnt war ins Haus zu dürfen. Ich habe viel Neues kennengelernt und war manchmal etwas zurückhaltend, da ich nicht wusste, ob etwas gefährlich ist. Schnell lernte ich, dass wenn meine Menschen bei mir sind, passiert mir nichts.


Ich mag nicht nur «meine» Menschen sehr gerne, sondern andere auch und die Menschen mögen mich oft auch sehr. Sie sagen, ich hätte ein schönes weiches Fell und treue dunkelbraune Augen. Wenn die Menschen zu mir hinkommen lege ich mich gerne hin, dann können sie mich viel besser streicheln.
Ich muss täglich gebürstet werden, da ich lange Haare habe und es keine Knoten im Fell geben darf. Ich mag es gebürstet zu werden und weil ich keine Konten habe, tut es auch nicht weh.


Meine Menschen gehen dreimal am Tag lange und weit mit mir spazieren. Oft fahren wir mit dem Auto weg, dorthin wo es wenig Menschen und Autos hat und dann darf ich freilaufen. Sobald meine Leine weg ist, liebe ich es herumzurennen. Natürlich folge ich, wenn man mich ruft, denn dann gibt es ein Leckerli.


Als ich neu in der Schweiz war, habe ich nicht gebellt, wenn jemand bei mir zuhause vorbeikam. Jetzt belle ich, denn da wohne ich und möchte nicht, dass jemand kommt, der nicht hierhin gehört. Kürzlich habe ich auf einem Spaziergang einen riesigen Hund getroffen. Die Menschen haben gesagt, das sei ein Pferd. Ich habe mich recht erschrocken und laut gebellt, damit es weggeht. Es ist leider geblieben und dann habe ich mich halt hingesetzt und dafür ein Leckerli bekommen. War auch gut!


Ihr seht, mir geht es prächtig und ich bin glücklich dort, wo ich nun wohne. Ich bin froh, dass es dieses Animal-happyend gibt und ich die Chance erhalten habe umzuziehen. Herzlichen Dank dafür!

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