Erfahrungsbericht von Soto aus Ungarn
Publiziert: Donnerstag, 10.06.2021
Wir haben Soto am 2. November zu uns nach Hause gebracht. Davor haben wir ihn mit seinen ehemaligen Besitzern 3 Mal getroffen, weil er stark auf andere Hunde reagierte und wir bereits eine Hündin hatten. Nach Absprache mit unserer Trainerin haben wir uns entschieden, ihn zu adoptieren. Zulu und Soto begannen bereits nach 3 Stunden sorgfältig miteinander zu spielen, wir konnten Abends ins Bett gehen, ohne uns Sorgen machen zu müssen, dass zwischen den Beiden etwas Schlimmes passieren würde.
Die Beiden waren schnell ein eigenwilliges Rudel. So hat auch Zulu begonnen, fremde Hunde anzuknurren/bellen. Dies wurde uns für den Anfang aber von unserer Trainerin prophezeit und deshalb waren wir vorbereitet. Bis heute reagiert Soto stark auf andere Hunde. Bellen kommt dabei aber immer weniger vor. Er zeigt grosses Interesse (zieht stark in Richtung Hund, wedelt aber dabei). Aufgrund seiner Grösse trifft das meistens auf Angst/Misstrauen von andern Hundehaltern, weshalb Soto nur an ausgewählten 'hundefreien' Orten von uns von der Leine gelassen wird. Wenn dies aber geschieht, ist er mit Zulu nicht mehr zu halten. Die Beiden können sich ewig jagen und necken. Er gehorcht dabei gut. Kommt zurück wenn er gerufen wird.
Eine andere Baustelle, die wir haben, ist das Alleinesein. Anfangs kam Soto nicht darauf klar, wenn wir auch nur 2 Minuten im Keller waren, um Wäsche zu waschen. Er hat uns dabei sämtliche Schuhe innert kürzester Zeit verbissen. Heute können wir bereits sorglos 30 Minuten einkaufen gehen, und die Hunde für diese Zeit zu Hause lassen. Er macht gute Fortschritte.
Zulu und Soto begleiten uns überall mit hin und passen sich stets an. Wir gehen im Winter mit ihnen auf hundefreundliche Skitouren, campen mit ihnen, können sie aber auch nur zu einem gemütlichen Grillabend mitnehmen, ohne sie allzeit beschäftigen zu müssen. Wir haben sehr einen sehr verständnisvolle und hundeliebe Freunde und Familien, die stets unterstützend wirken.
Es war und ist eine Herausforderung mit Soto. Niemals würden wir ihn aber hergeben. Unseren Schmusehung!
Vielen Dank für Eure Arbeit!
Liebe Grüsse,
Marina Glaus
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